Perspektivwechsel Kristin Meiler






Traumazentrierte Fachberatung für Pflege- und Adoptiveltern

Die Psychotraumatologie ist ein Teilbereich der Psychologie, der sich mit den Traumafolgestörungen befasst.
Die Traumapädagogik ist ein pädagogischer Ansatz, der sich mit den Auswirkungen traumatischer Erfahrungen bei Kindern und Jugendlichen beschäftigt.
Die Traumazentrierte Fachberatung richtet sich an Menschen, die eine traumatische Erfahrung erlebt haben bzw. an dessen Umfeld und Systeme. Es verfolgt den Ansatz, zu stabilisieren, Ressourcen zu entdecken und zu fördern, Selbstwirksamkeit zu unterstützen und „besonderes“ Verhalten richtig einordnen zu können.
Mit der Traumazentrierten und/oder Systemischen Fachberatung verfolge ich das Ziel, nachhaltig zu stärken, Ressourcen zu entdecken und gemeinsam lösungsorientierte Ansätze zu entwickeln. Dabei darf ein Perspektivwechsel initiiert werden, der neue Handlungsspielräume eröffnen kann. Die Psychoedukation spielt in meiner Beratung eine große Rolle.
Mein Handeln basiert auf den fundamentalen systemischen Grundprinzipien der Wertschätzung, Allparteilichkeit, Neutralität und konstruktiver Neugier.


Wer mein Angebot der traumazentrierten Fachberatung in Anspruch nehmen kann:
Grundlage für mein Angebot ist ein Beratungsanspruch für Pflege- & Adoptiveltern nach dem Adoptionsvermittlungsgesetz sowie dem Anspruch auf Beratung für Pflegeeltern nach § 37 Abs. 2 SGB VIII ab.

Mein Angebot richtet sich an Pflege- und Adoptiveltern, welche:

  • im Einzugsgebiet der Stadt Chemnitz durch das Jugendamt, den Caritasverband für Chemnitz und Umgebung oder durch den „Freundeskreis Indira Ghandi e.V.“,
  • durch das Jugendamt Landkreis Leipziger Land,
  • durch das Jugendamt Mittelsachsen und
  • durch das Jugendamt Erzgebirgskreis betreut werden.

Ebenso richtet sich das Angebot an Teams in sozialen Einrichtungen wie z.B. Schulen, Horte, Kitas, Wohn- oder Tagesgruppen.

Die Beratungen finden im Beratungsraum von „Perspektivwechsel“ oder im häuslichen Umfeld der Pflege- und Adoptivfamilien bzw. in den jeweiligen Einrichtungen statt.

Indikatoren:

Das Angebot kann von Pflege- und Adoptiveltern in Anspruch genommen werden, wenn z.B.:

  • ein junger Mensch unter besonderen Voraussetzungen in ein Familiensystem aufgenommen wird,
  • in der Hilfeform Krisen oder Probleme auftreten,
  • das Pflegeverhältnis gefährdet ist und/oder
  • das Wohl des jungen Menschen gefährdet ist.

Das Angebot kann von Teams in sozialen Einrichtungen in Anspruch genommen werden, wenn z.B. :

  • junge Menschen besonderes oder herausforderndes Verhalten zeigen,
  • es zu Übertragungen und Gegenübertragungen kommt und/oder
  • der sichere Ort des jungen Menschen gefährdet ist.

Antragstellung & Zeitrahmen:

Anmeldungen / Anfragen zur Traumazentrierten Fachberatung erfolgen in der Regel durch das zuständige Jugendamt oder dem zuständigen freien Träger an mich.

Terminliche Absprachen finden direkt mit den hilfesuchenden Personen statt.
Ich empfehle ein Beratungssetting von 6-8 Beratungsstunden von jeweils 90 Minuten. Im Einzelfall kann geprüft werden, ob weitere Beratungseinheiten sinnvoll und notwendig sind.

Die Kosten für die traumazentrierte Fachberatung erhalten sie auf Anfrage.